Wiki zum Archiv der Münchner ArbeiterbewegungThis is only a working-wiki for the archiv of the munich workers movement,
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Das Archiv und seine Seiten , der Verein und seine Einrichtungen, Bestände

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialpolitischer Arbeitskreise AG SPAK wurde im November 1970 gegründet - ihre Basis bildeten die ehemaligen "Caritas"-Arbeitskreise der beiden konfessionellen Studentengemeinden, die sich in der Folge der außerparlamentarischen Opposition in "Sozialpolitische Arbeits­kreise" (SPAK) umbenannt hatten. Eine große Rolle spielten hierbei jene über 60 SPAK, die in der Obdachlosenarbeit/Stadtteilarbeit tätig waren (meist indes über die Kinderarbeit, zum Einstieg definiert, nicht hinauskamen), etwa 40 waren in der Resozialisierung tätig, und (zunächst) 6 in der Arbeit mit Psychiatrisierten (auch ich selbst kam über den Therapeutischen Club bei der ESG München zur AG SPAK). Die in der Ausländerarbeit engagierten SPAK organisierten sich eigenständig zum "Verband die Initiativen in der Ausländerarbeit" (VIA), wenn auch im (bis heute bestehenden) Status gegenseitiger Mitgliedschaft mit der AG SPAK. Rolf Schwendter: 25 Jahre AG SPAK -1995 www.agspak.de

Bestände:

  • Materialien ... heute AG Spak Bücher von den Jahren 1970 bis 200x
  • Theoriearbeitskreis Alternative Ökonomie: Rundbriefe und Protokolle Seminare
  • Bürokorrespondenzen einzelner Arbeitskreise wie Kriminalpolitik, Krüppelbewegung, Drogen, Obdachlosen ...
  • Arbeitskreis Bewusstseinsbildung, später Paulo Freire-Gesellschaft e.V. - Zeitschrift für befreiende Pädagogik
  • Politische Supervision / Kollektive Kopfarbeit Subjektivität (Rolf Schwendter)

Verlag und Internet-Seiten

Der Verlag AG SPAK Bücher stammt aus der Geschichte der Studentenbewegungen: die AG SPAK, ausgeschrieben die -Arbeitsgemeinschaft der sozialpolitischen Arbeitskreise, - ursprünglich der katholischen und evangelischen Studentengemeinden ist eine selbstorganisierte Bildungs- und Forschungsgruppe der Neuen Sozialen Bewegungen geworden, die aus den Aktionen der 60er und 70er Jahre entstanden.

Die wichtigsten Arbeitsbereiche waren jeweils zeitweise der Kriminalpolitische Arbeitskreis, die Drogen-Arbeit, die emanzipatorische Krüppelbewegung, der Arbeitskreis Bewusstseinsbildung (Freire-AK), ... und bis heute der TAKAÖ, Theorie-Arbeitskreis Alternative Ökonomie
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Heute erarbeiten sie vor allem neue Konzepte der alternativen Sozialpolitik, wie Bürgergeld. http://www.agspak.de
  • Selbstbestimmung und Selbstorganisation in der freien Jugend- u. Sozialpolitik,
  • Stärkung von Betroffenen in sozialen Ausgrenzungssituationen (Gefängnis, Psychiatrie, Heimunterbringung)
  • Entwicklung von Alternativen (Jugendarbeit statt Knast, Existenzgeld, selbstbestimmes Leben von Behinderten...)
  • Gemeinwesenorientierte Sozialarbeit und Community Organizing
  • Theoriearbeitskreis Alternative Ökonomie (Selbstverwaltete Betriebe, “Neue Arbeit", solidarisches Wirtschaften, Genossenschaften)
Die AG SPAK besteht aus Kontaktpersonen und Gruppen, die in den verschiedenen Arbeitsbereichen tätig sind.

Meine Bücher bei der AG SPAK: Mit Simone Odierna und vielen KollegInnen: Theater macht Politik, der erste Teil meiner Biografie: Ketzerbrevier eines Altöttinger Ministranten
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In München sind viele Materialien und Publikationen der AG SPAK sowie etliche verbliebene Arbeitsunterlagen, auch der Paulo Freire-Gesellschaft, im Archiv der Münchner Arbeiterbewegung das Wiki dazu

Aktuell veröffentlicht der Verlag AG SPAK Bücher etliches zur Solidarischen Ökonomie, die Paulo-Freire-Akademie führt die Gedanken befreiender Pädagogik in München weiter ...

noch zu sichten, sortieren, katalogisieren,

InteressentInnen an der Bewegungs-Archiv-Arbeit werden gerne angeleitet / begleitet ... auch zu aktuellen Fortsetzungen wie http://www.syndikat.org/de/



Bewegungen an den Hochschulen sammelten sich auch in den Studierendengemeinden der Hochschulen, die in vielen Städten überkonfessionell an Themen arbeiteten: Behinderung, Knast und Kriminalpolitik, Obdachlosigkeit, Psychiatrie und Drogen, befreiende Pädagogik, und in einer Arbeitsgemeinschaft der sozialpolitischen Arbeitskreise entstand ein bundesweiter Verband, der in einem vierteljährlichen Entscheidungskollektiv die Aktionen, Forschungen und Publikationswünsche austauschte.
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Bewegungen gingen weiter: Bis heute erinnern sich PädagogInnen an die Auswirkung der Pädagogik der Unterdrückten in den 70er und 80er Jahren auf das Studium auch an deutschen Hochschulen, wo aber fast überall die "marxistischen Lehren" gründlich ausgetrieben wurden.

So hören noch nicht einmal Theologie-Studierende im Studium von der Befreiungstheologie, und von einer Pädagogik der Autonomie und der Hoffnung wird kaum in deutsch gelesen:

wird auf dem Wiki http://paulo-freire-akademie.wikispaces.com/ weiter geführt

Ein beliebter Unter-Titel im Internet: Seitenweise wollen Leute "Gemeinsam mehr erreichen", was Burghard Flieger, Bernd Nicolaisen und Rolf Schwendter schon 1995 in der **AG SPAK** zusammengestellt haben.

Kooperation und Vernetzung alternativ-ökonomischer Betriebe und Projekte war die Ausgangslage, die in Jahrzehnten gemeinschaftlicher Forschung im TAKAÖ, im **Theoriearbeitskreis Alternative Ökonomie** zusammengetragen worden war.

Bewegungen und kritische Theorie haben einige Schnittpunkte: Die eigene klare materialistische Sicht (im Gegensatz zur idealistischen universitären Beschreibung, wie es sein sollte, z.B. "Mitwirkung in der Demokratie" und der Austausch zwischen den verschiedenen Professionen und Studienfächern, und eine Annäherung an die Auseinandersetzung mit der Psychotherapie, wie sie in verschiedenen Fachbereichen als Grundlage vermittelt wurde.

Später kamen die Erfahrungen der Psychiatrie- und der Therapie-Erfahrenen zusammen, vor allem, als aus Italien die Blaue Karawane angeregt worden war, dem Blauen Pferd folgend, der Psychiatrie-Auflösung im Süden.