Ein Wiki zum Archiv der Münchner Arbeiterbewegung

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most for the new social movements in munich, bavaria and germany

Das Archiv und seine Seiten , der Verein und seine Einrichtungen, Bestände


Die erste Revolutionswerkstatt 2017 zu Teilen auch dokumentiert auf **www.raete-muenchen.de** ->
und als PDF ist die studienreihe zur revolutionswerkstatt mit beirtägen von riccardo altieri, günther gerstenberg, christiane sternsdorf-hauck, siegbert wolf und peter seyferth erschienen.
http://bayern.rosalux.de/fileadmin/ls_bayern/dokumente/20170626_SR_34_RevolutionsWerkstatt.pdf
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Revolutionswerkstatt in der Sendlinger Kulturschmiede Daiserstr. 22 von 16.1.-24.2.2017

findet 16.1.-24.2.2017 unsere Revolutionswerkstatt hoffentlich eure Mitarbeit, denn die Revolution beginnt ein Jahr später mit den reichsweiten Rüstungsarbeiter-Streiks auch in München:

Bring bitte ein paar Freunde mit, die von den demokratischen Ansätzen von damals in die Zukunft denken wollen ....

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Meine eigenen Bestands-Arbeiten:

AG SPAK Arbeitsgemeinschaft Sozialpolitischer Arbeits­kreise
Archiv 451 Die Trikont-Bücher in ihrer Zeit, Christine Dombrowski Sammlung
Fritz Letsch: Theater der Unterdrückten
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Andere Wikis

Das Archiv des Protests in München seit 1945 online: http://protest-muenchen.sub-bavaria.de
anderes-bayern.wikispaces.com

Eine Empfehlung für Aktuelles:

http://www.kritisches-netzwerk.de




Töff töff, Hurra und schwarze Sünde
Ein nicht nur vergnüglicher Abend
über Leben und Werk von Zenzl und Erich Mühsam

Dass der Schwabinger Erich-Mühsam-Platz keine Hausnummer kennt, hätte den Dichter sicher amüsiert. Mit dem heute so beliebten Klischeebild des Bänkelsängers und Caféhaus-Literaten hätte er sich weniger gerne angefreundet.
Der Dichter und Anarchist war nicht nur Analytiker der herrschenden Verhältnisse, er mischte sich auch aktiv ein in die Politik. So war er der erste, der am späten Nachmittag des 7. November 1918 vor der Türkenkaserne in der Türkenstraße die bayrische Republik proklamierte.
erich und zenzl
erich und zenzl


Nach seiner Freilassung aus der Festungshaft setzte er sich in den zwanziger Jahren für die Befreiung politischer Häftlinge ein; den aufkommenden Nationalsozialismus, dessen frühes Opfer er 1934 wurde, bekämpfte er entschieden.
Sein Engagement ist ohne seine Gefährtin Zenzl nicht denkbar. Sie war nicht nur seine Frau, sondern seine Gefährtin im Geiste. Sie kämpfte leidenschaftlich für ihn, als er nach der gescheiterten Revolution in Bayern in Festungshaft saß, und sie kämpfte für ihre gemeinsame Überzeugung einer humaneren Welt, die machbar ist. Dafür hatte sie ein Leben lang zu büßen: zuerst mit Flucht aus Nazi-Deutschland, dann mit jahrelanger Lagerhaft in Sibirien.

Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland, in die DDR, wurde sie dann vergessen. Nicht ganz! Karin Sommer, die Leiterin der Villa Waldberta, Künstlerhaus der Landeshauptstadt München, und Autor Günther Gerstenberg lesen im Zenzl-Mühsam-Saal einige Gedichte und gehen den Spuren des ungewöhnlichen Paares nach. Lichtbilder ergänzen den Vortrag.

Eine Veranstaltung des Seidvillavereins und des Archiv der Münchner Arbeiterbewegung
26.3. Mittwoch 19.30 Uhr Seidlvilla – das Haus für Schwabing, Nikolaiplatz 1b, 80802 München